Wie lange hälft sich Saft?

Selbst zubereitete Frucht- oder Gemüsesäfte finden heutzutage immer mehr Anklang. Die kleine Vitaminzufuhr am frühen Morgen oder auch für zwischendurch ist nicht nur bei echten Gesundheits-Fans sehr beliebt. Dennoch möchten viele die Säfte nicht tagtäglich zwangsläufig frisch zubereiten. Sei es, weil in den Morgenstunden einfach die Zeit fehlt und gleich mehrere Liter an Saft auf Vorrate zubereitet werden sollen.

Spätestens dann stellt sich allerdings die Frage, wie lange sich solche frischen Gemüse- oder Fruchtsäfte unbedenklich im Kühlschrank aufbewahren lassen.

Bio-Produkte sind Trumpf

Wer selber Säfte der unterschiedlichsten Art zubereiten will, sollte grundsätzlich ausschließlich Gemüse oder Obst aus biologischem Anbau verwenden. Hier muss beispielsweise nicht zwangsläufig die Schale entfernt werden, unter der sich bekanntermaßen die meisten Vitamine und Nährstoffe vergeben.

Hinsichtlich der Aufbewahrung von Säften, die aus BIO-Produkten hergestellt wurden, besteht zudem der große Vorteil, dass die wertvollen Inhaltsstoffe im Saft wesentlich länger erhalten bleiben. Grundsätzlich ist das Gemüse und Obst mit dem Kennzeichen BIO übrigens auch länger haltbar und bieten sich daher ideal zur Bevorratung an, wenn Du regelmäßig frische Säfte zubereitet willst.

Die Qualität des Entsafters entscheidet

Vielen ist nicht bewusst, dass sich nicht nur die Qualität des Pressguts auf den hergestellten Saft auswirkt, sondern ebenso die Qualität des Entsafters.

Wer selber regelmäßig Saft herstellen will, sollte daher unbedingt darauf achten, dass das Gerät eine schonende Entsaftungs-Methode verfolgt. Diese Modelle wurden meist mit einer reduzierten Umdrehungsanzahl versehen, damit im Betrieb die Wärmeentwicklung möglichst gering gehalten wird. Durch die Wärme werden nämlich wichtige Vitamine und Nährstoffe im Saft zerstört.

Daher empfiehlt es sich, auf sogenannte Slow Juicers zurückzugreifen, die aufgrund des gedrosselten Betriebs nur über eine geringe Wärmeentwicklung verfügen. Säfte, die weiterhin viele Mineralstoffe oder Vitamine besitzen, halten sich nämlich wesentlich länger. Somit geht eine schonende Entsaftungs-Methode einher mit einer verlängerten Haltbarkeit, die sich bei optimaler Lagerung auf bis zu 72 Stunden belaufen kann.

Säfte im richtigen Gefäß lagern

Wer die Qualität von Obst und Gemüse und zugleich auch die des Entsafters im Auge behält, ist also auf dem richtigen Weg. Nach der Herstellung gilt es für Dich aber ebenso, die Lagermethode zu bedenken, sprich, in welchem Behälter der Saft aufbewahrt werden soll. Viele greifen dabei gerne auf Plastikgefäße zurück und begehen damit bereits den ersten Fehler. Das Plastikmaterial beschleunigt nämlich den Oxidationsprozess des Saftes und verringert somit auch dessen Haltbarkeit.

Ideal werden Säfte hingegen in einem Gefäß aus Glas verwahrt, welches zudem über einen festen Verschluss verfügen. Dadurch wird der Oxidationsprozess weitestgehend reduziert.

Am besten wird der Saft direkt nach der Zubereitung in jenes Glasgefäß umgefüllt und fest verschlossen. Zu beachten ist dabei, die Flasche wirklich bis zum oberen Rand zu befüllen. So wird sichergestellt, das für zusätzliche Luft im Glas kaum Platz bleibt. Sollte dennoch Luft im Gefäß vorhanden sein, entweicht diese, wenn der Behälter anschließend luftdicht verschlossen wird.

Es gibt also durchaus einige Faktoren, die Haltbarkeit von frischen Säften enorm beeinflussen. Wer diese bei der Zubereitung beachtet und sich zugleich für ein geeignetes Gefäß entscheidet, kann sich so gleich für mehrere Tage mit den gesunden Vitamindrinks bevorraten. Grundsätzlich gilt aber dennoch immer, den Saft am besten schnellstmöglich zu verzehren.

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